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Leine-Lachs e.V.
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Geschrieben von: Andy Krüger   
Freitag, den 05. März 2010 um 19:45 Uhr

Wiedereinbürgerung des Lachses in der Leine

Der Anfang ist gemacht!

Am 4. April 2001 sind insgesamt 4.000 Smolts / Parrs und 30.000 Brütlinge in Nebengewässer der Leine eingesetzt worden.

Die Federführung bei dem Versuch der Wiederansiedlung hat die Fischereigenossenschaft „ Leine II“, allen voran dessen Vorsitzender Günter Ohnesorge. Der Grundstein zur Besatzaktion wurde dann am 14.Februar 01 gelegt, indem alle 13 Pächtervereine eingeladen wurden um die Maßnahme zu erörtern.
Bei diesem Gespräch wurde schnell klar, das im Prinzip alle Vereine dafür waren und das Wiederansiedlungsprogramm beginnen konnte.

So, aber nun alles der Reihe nach:

Bevor der eigentliche Besatz getätigt werden konnte, mussten natürlich etliche organisatorische und verwaltungstechnische Aufgaben erledigt werden.

So musste die geplante Wiederansiedlungsmaßnahme beim NLÖ angezeigt werden. An diese Stelle noch einmal ein Dankeschön an Herrn Kämmereit, der sich sehr kooperativ und bemüht gezeigt hat. Die konstruktive Zusammenarbeit mit dem NLÖ, wird auch in der Zukunft ein wichtiger Bestandteil des hoffentlich erfolgreichen Wiederansiedlungsprogramms sein.

Nachfolgend nun das Konzept, mit dem die Besatzaktion mit ausländischen Fischen beim NLÖ beantragt wurde.

Konzept zur Wiederansiedlung des Lachses in der Leine

1. Geschichtlicher Rückblick

Damit eine Genehmigung zum Besatz mit ausländischen Fischen erteilt wird, muss nachgewiesen werden, dass es sich bei den zu besetzenden Fischen um ehemals heimische Fischart, sprich um eine Wiederansiedlung handelt.

Nachfolgend einige Beweise das in der Leine einmal Lachse heimisch gewesen sind:

  • In der von Paul Graff verfassten „Geschichte des Kreises Alfeld“  wird auf den Seiten 170 und 171 von dem Wildbestand, den Jagdrechten und Fischereirechten berichtet.
    Dort heißt es auf der Seite 171 unter der Überschrift Fischerei : „... Von wo bis Limmer der Alfelder Rat  das Recht hat, dem das sog. Winzenburger Wasser, d.h. das Wasser der Leine neben und unter der Stadt Alfeld 15133 gegen Lieferung des 1. und 10. Lachses oder Störes an den Herzog zu Neujahr übertragen wurde....“  

  • In einem weiteren Absatz heißt es dann weiter: „ Der Fischreichtum muss früher bedeutender gewesen sein. Denn in den Verzeichnissen dessen, was die Latendörfer dem Domkapitel im Mittelalter liefern mussten, werden viele Fischlieferungen genannt. Da reichten die Flüsse und Bäche kaum aus, so dass man Fischteiche anlegen musste, wie zum Beispiel vor 1221 durch Lippold von Escherde bei Winzenburg geschah (Janicke I S. 736). Am häufigsten werden Lachse, Aale und Hechte u. a. genannt. Noch unter der Regierung des Fürstbischofs Friedrich Wilhelm (1761 bis 1789) wurde bei Kleinfreden, allerdings ausnahmsweise, ein 24pfündiger Lachs gefangen (Günther a. a. O.).“  

  • Aus einem Gespräch mit dem Freiherrn v. Cramm aus Brüggen vor einigen Jahren konnte Günter Ohnesorge erfahren, dass in Lohnbüchern der Tagelöhner Beschwerde darüber geführt worden ist, wenn die Tagelöhner öfter als 3 Mal in der Woche Lachs essen sollten.

  • In einem Vortrag, der vor zwei Jahren in unserem Heimatmuseum zu dem Thema „Flößerei in der Leine“ gehalten wurde, wurde ebenfalls davon berichtet, dass durch die fortschreitende Industrialisierung in der Zeit nach 1860 mehrere größere Mühlen mit entsprechenden Wehren  im Verlauf der Leine angelegt worden sind, durch die die Flößerei so umständlich und teuer gemacht wurde, dass sie nicht mehr konkurrenzfähig war. Außerdem, so wurde vorgetragen, seien in der Folge auch die ansonsten häufig vorkommenden Lachse in der Leine ausgeblieben.

Es gibt unseres Erachtens genügend Nachweise darüber, dass in der Leine Lachse vorgekommen sind. Wenn man weitere Recherchen bei den Heimatpflegern der leinanliegenden Orte anstellen würde, ließen sich bestimmt noch eine ganze Anzahl von Nachweisen früher Lachvorkommen in der Leine beschaffen.

Für uns steht deshalb fest, dass es sich bei unserem Vorhaben um eine Wiedereinbürgerungsmaßnahme handelt.

2. Teilnehmer an der Maßnahme

In seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Fischereigenossenschaft „ Leine II“ hatte Günter Ohnesorge am 14. Februar 2001 die 13 Pächter Vereine eingeladen, an die die Fischereigenossenschaft die Fischereirechte in der ca. 95 Kilometer langen Leinestrecke verpachtet hat. Es ging darum zu klären, ob die Fischereivereine es für sinnvoll hielten, auch in der Leine eine Wiedereinbürgerung des Lachses in Angriff zu nehmen.

In dieser Besprechung haben sich die anwesenden Vertreter folgender Vereine bereit erklärt, sich an einem Wiedereinbürgerungsprogramm für den Lachs zu beteiligen:

ASV Northeim, ASV Hohnstedt, SFV Juliusmühle, FV Einbeck, SAV Kreiensen-Bad Gandersheim, SAV Freden, ASV Alfeld, FV Gronau (Leine), ASV Elze, SFV Hildesheim v. 1904, SFV „Alte Leine“ Rössing, SFV Sarstedt und der Fischereiverein Hannover.

In dieser Besprechung wurde nach der Klärung der grundsätzlichen Frage, der Sinnhaftigkeit eines Lachs Programms, auch darüber gesprochen, welche Organisationsform für die weitere Betreuung des Projektes gewählt werden sollte. Dazu wurde von den anwesenden Vereinsvertretern vorgeschlagenen, das Programm, das ein Programm der Angelvereine sein soll, bis auf weiteres unter der Regie der Fischereigenossenschaft fortzusetzen.

3. Besatz Konzeption

In der vorgenannten Besprechung am 14. Februar war dann der Schwerpunkt der weiteren Überlegungen, ob und wenn ja wo, ausreichende Laichgewässer zur Verfügung stehen, in die die ersten Lachsbrütlinge ausgesetzt werden könnten und in die sie auch wieder zurückkehren würden.

So wurde z.B. vom Fischereiverein Hannover eine aktive Teilnahme auch unter finanzieller Beteiligung zugesagt; gleichzeitig jedoch erklärt, dass der FVH keine geeigneten Laichgewässer zur Verfügung habe.

Andere Vereine sagten eine Überprüfung ihrer Gewässer hinsichtlich der geeigneten Gewässerstruktur, insbesondere auch des geeigneten Bodensubstrates zu.

In der Folgezeit wurden viele Einzelgespräche zwischen dem Unterzeichner und den Vereinsvertretern geführt. Dabei wurden auch eine große Anzahl Nebengewässer der Leine angesprochen, die nach Meinung der kompetenten Vereinsgewässerwarte für eine Lachsanzucht geeignet sind.

Es war verabredet, zu versuchen, die Besatzfische nicht in die Leine direkt einsetzen zu müssen, sondern den Besatz in geeigneten Nebengewässern auszubringen. Auf Grund der Erfahrungen der südlichen Leinevereine Bad Ganderheim - Kreiensen, Einbeck und Northeim mit dem starken Auftreten der Kormorane in diesem Bereich der Leinestrecke, wurde in Frage gestellt, ob die Besatzfische in der Leine überhaupt eine Überlebenschance hätten.

Diese Bedenken wegen der Kormoranbestände sind bis heute nicht ausgeräumt und werden das Programm neben der Frage der Durchgängigkeit der Leine vorrangig begleiten.

Nachdem wir klären konnten, wie viele Lachsbrütlinge wir kurzfristig in diesem Frühjahr bekommen könnten und sich die Vertreter des ASV Elze und des FV Hannover über den seit einiger Zeit in Rede stehenden erfolgreichen Besatz mit Smolts informiert hatten und bei Herrn Brumond-Rüter 1.000 bzw 3.000 Stck bestellt wurden, geht unser Programm nunmehr in die konkrete Phase.

In den sich anschließenden Gesprächen, die sich bis gestern hinzogen, sind wir übereingekommen, unseren Besatz zumindest in diesem Jahr zweigleisig vor zu nehmen. Wir werden neben den o.g. Smolts also 30.000 Brütlinge aussetzen.

Diese Fische stammen nach Auskunft der beiden Lieferanten Brumond - Rüter und Hartwig Hahn alle aus dem westschwedischen Lagan Fluss.

Der geplante Initialbesatz:

a) Smolts:

1.000 St. in die Aakebeeke südwestlich der Stadt Elze. Die Aake mündet in die Saale.
1.000 St. in die Gleene von der Mündung in die Leine bis nach Brüninghausen
1.000 St. in die Wispe von der Mündung in die Leine bis zur Ortschaft Delligsen;
1.000 St. in die Ilme oberhalb der Stadt Einbeck.

b) Brütlinge:

8.000 St. in die Despe von der Mündung in die Leine bis zur Ortschaft Nienstedt;
8.000 St. in den Winzenburger Bach;
10.000 St. in das sog „Krumme Wasser“ einem Nebenfluss der Ilme im Bereich von Einbeck;
4.000 St. in die Leine in die Bereiche der neuangelegten Sohlgleiten in Alfeld und der Stadt Gronau (Leine).

Durch diese doppelgleisige Besatzstrategie wollen wir zu Erkenntnisse kommen, welcher Besatz die größere Zahl von Rückkehrern bringen wird, um darauf unsere Entscheidung für den weiteren jährlichen Besatz in den kommenden Jahren zu gründen.

Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten 10 Jahren einen jährlichen Besatz durchführen müssen.

Um hier erfolgreich zu sein, werden wir nicht umhinkommen, auf die Kormoranproblematik sehr intensiv hinzuweisen. Unser Ziel ist auch, das Programm nach Süden hin auszuweiten und die von der Wasserqualität geeignete Ruhme sowie die Vorharzgewässer nutzen zu können.

Mehr Info's zur Kormoranproblematik

Wegen der ebenfalls erforderlichen Durchgängigkeit der Leine sind mit dem Leineverband Gespräche geführt worden. Nach Aussagen des Geschäftsführers Herr Schröder, hat der Leineverband den Auftrag, die Durchgängigkeit bis zum Jahr 2006 herzustellen. Das betrifft die Turbinenanlagen in Freden (2001), in Schulenburg (2002), in Banteln (2003) und in Brüggen (2004).
(Hier ein interessanter Beitrag zum Thema Renaturierung)

Die erforderlichen Mittel sollen aus dem ETLR Programm der EU bzw. dem ProLand Programm des Landes Nds. kommen.

Hinsichtlich der Schaffung der Durchgängigkeit in den direkten Bereichen der Turbinen und Rechenanlagen sollen Abwanderungshilfen geschaffen werden. Hier hat mir Herr Prof. Dr. Blümel zugesagt, zu berechnen, welche Strommengen für die Erzeuger entfallen, wenn während der Abwanderung der Smolts diese Bypässe in Betrieb gehalten, d.h. mit ausreichendem Wasser versorgt werden. Hier wäre vielleicht eine Ablösezahlung möglich.

Ich gehe davon aus, dass das NLÖ bei der Genehmigung von Um- oder Ausbauten der vorhandenen Turbinenanlagen dafür Sorge trägt, dass die erforderlichen umweltschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen auch gefordert und umgesetzt werden.

Letztlich hat Herr Schröder zugesagt, dass bei der Anlegung weiterer im Leineverlauf geplanter rauen Sohlgleiten, die eine Vertiefung der Flusssohle der Leine verhindern sollen, das für die Laichbetten erforderliche Bodensubstrat eingebaut wird. Er hat auch seine Mithilfe zugesagt, wenn sich zeigt, dass in bestimmten Bereichen der evtl. zu feine Leinekies durch das gröbere Substart ausgetauscht werden sollte.

Zusammenfassung der Eckpunkte unsere Konzeptes:

  • Eine Wiedereinbürgerungsmaßnahme für den Leinelachs

  • Ein Projekt der Angler, mit dem langfristigen Ziel, einen stabilisierten Lachsbestand auch fischereilich zu nutzen

  • Besatz mit Brütlingen oder Smolts für voraussichtlich 10 Jahre, mit dem Ziel, die Rückkehrer für den Aufbau eines eigenen Stammes zu nutzen

  • Herstellung der Durchgängigkeit der Leine und ihrer größeren Zuflüsse

  • Schutz des Lachsbestandes vor übergroßen Mengen von Fischfeinden, vorrangig vor Kormoranen

Herr Kämereit (NLÖ) hat dem vorgenannte Konzept unverzüglich zugestimmt und seine Unterstützung des Programms zugesagt. Insbesondere werde das NLÖ darauf achten, dass die naturschutzrechtlichen Belange bei Gewässerausbauten, Mühlenumbauten bzw, Erweiterungen von Turbinenanlagen berücksichtigt werden.

Der Besatz

Nach erfolgter Genehmigung unseres Konzeptes, ging es nun darum dem eigentlichen Besatz zu koordinieren.


Anlieferung der Smolts / ParrsAm 7. April 2001 wurden dann die Lachse geliefert. Die Smolts / Parrs sind aus Dänemark angeliefert worden und waren in einer hervorragenden Kondition.
Die Brütlinge sind von Hartwig Hahn angeliefert worden und waren ebenfalls sehr kregel.
Für alle gelieferten Fische liegen uns Gesundheitszertifikate vor, die wir den Vereinen, die in ihren Bereichen Fische ausgesetzt haben, zugesendet haben.
Besonders erfreulich war es, dass sich private Pächter in der Gleene und der Wispe bereit gefunden haben, ihre Gewässerstrecken für den Besatz mit Smolts bzw. Parrs besetzen zu lassen. Das war eine große Hilfe, weil damit derAufwuchs der Fische in einer geschützteren Umgebung möglich ist und damit die Aufwuchschancen enorm verbessert werden konnten.  
Die Brütlinge wurden auf das Krumme Wasser, den Reinebach bei Delligsen, einen Nebenbach der Wispe, den Winzenburger Bach, die obere Gleene und die Despe ausgesetzt. Auch hier lagen dankenswerte Einverständnisse von privaten Gewässerpächtern vor.


unglachse werden ausgesetztEs war ein logistische Herausforderung, einen reibungslosen Besatz auf der ca. 70 Km langen Leinestrecke zu schaffen. Mit der Hilfe der vielen freiwilligen Helfer war das hervorragend möglich und wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen, die an diesem Samstag ihre Freizeit geopfert haben und tatkräftig mitgeholfen haben.

Interview mit Heinz Pyka - Gewässerwart FV Hannover Der Besatz wurde unter reger Anteilnahme der örtlichen Presse, der AFZ Fischwaid und sogar des Fernsehens durchgeführt und wir haben eine „gute Presse“ bekommen. So wurden wir von vielen Menschen angesprochen die uns Erfolg gewünschten. Andere fanden es einfach gut, dass Angelvereine bereit sind, Geld und Arbeit in eine solche Aktion zu investieren.


Fotos : Lothar Uhde

Wir meinen, das es ein gelungener Anfang für unser Wiedereinbürgerungsprogramm gewesen ist und wir in dieser Richtung weitermachen sollten.

Um die jetzt auf uns zukommenden Arbeiten bewältigen zu können, wurde eine Arbeitsgruppe gebildet. Diese Arbeitsgruppe besteht aus Mitgliedern der beteiligten Vereine und wird weitere Aufgaben der Wiederansiedelungsmaßnahme koordinieren.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 06. März 2010 um 19:34 Uhr
 
Das Lachszentrum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andy Krüger   
Freitag, den 05. März 2010 um 19:46 Uhr

Lachszentrum Norddeutschland

Ein wichtiger Schritt für den Erfolg unseres Wiedereinbürgerungsprojektes war die Entscheidung ein Lachszentrum für den norddeutschen Raum in Gronau (leine) zu errichten. Die Räumlichkeiten stehen auf der Leineinsel in Gronau mit einer 2.700 qm großen Halle, sowie ca. 450 qm Bürofläche zur Verfügung.

Betreiber dieses Zentrums war bis 2012  Danmarks Center for Vildlaks. Der DCV beliefert seit Jahren die Projektbetreiber in den norddeutschen Gewässern mit Junglachsen. Er hat seit Jahrzehnten Erfahrungen mit der Aufzucht von Lachs und Meerforelle in Dänemark und hat das benötigte professionele Know How für das Projekt. Seit 2013 betreibt der Leine-Lachs e.V. das gesamte Lachszentrum mit seinen Teileinrichtungen wie Fischzucht, Seminarbereich, Büro, Bibliothek, Lager und Schulungsräume, Dazu gehört auch ein ca. 1.000 qm großer Hallenteil für Großveranstalrtungen, sowie das Informationszentrum mit dem Info Cafe und dem Vortrags- und Versammlungssaal für bis zu 120 Teilnehmer..Zum Info Zentrum gehört auch ein Aquarium mit 4 Becken, in denen die im LZ gezüchteten  Salmonidenarten wie Bachforelle, Meerforelle und atlantischer Lachs auf Augenhöhe beobachtet werden können. In Verbindung mit der   Fschzucht sind so ideale Möglichkeiten geschaffen worden um eine effektive Öffentlichkeitsarbeit zu leisten. Hier werden seit Bestehen Besuuchergruppen jeder Art und Schulklassen mit dem Wiederansiedlungsprojekt des atlantischen Lachses in der Leine und ihren Nebengewässern vertraut gemacht. Seit der Eröffnung im Herbst 2008 haben sich so mehr als 450  Gruppen über das Projekt, dessen Probleme und den Stand der Arbeit informiert. Im Vortrags- und Versammlungsraum werden regelmäßig Fischereilehrgänge bzw. Symposien und Workshops zu Umweltthemen bzw. Ausstellungen von Mitgliedsvereinen des Leine-Lachs e.V. durchgeführt.

So soll das Lachszentrum und das Umfeld in Kürze aussehen!

Der Weg dahin war nicht leicht. Mehr als 10.000 ehrenamtliche Arbeitsstunden waren zu leisten um das Zentrum so her zu richten, wie es sich heute darstellt.

Neben der Fischzucht und dem Informationszentrum befindet sich in der Halle eine ca. 1.200 qm große freie Fläche, die für vielfältige Großveranstaltungen wie Messen, Ausstellungen, Vorführungen auf der Großleinwand zur Verfügung steht.

25.1.2017 GO

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. Januar 2017 um 09:30 Uhr
 
Lachstage und andere Veranstaltungen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Günter Ohnesorge   
Donnerstag, den 26. Januar 2017 um 00:00 Uhr

Im Jahr 2013 hat der Leine-Lachs e.V. auf dem Gelände des Lachszentrums in Gronau die letzten Lachstage veranstaltet. Die Organisatoren hatten wieder mit erstklassigen Werfern und Fliegenbindern, sowie einer Asuwahl von Gerätehändlern für ein interessantes und abwechslungsreiches 2-Tagesprogramm vorbereitet. Es hat sich jedoch trotz professioneller Unterstützung gezeigt, dass es mehr bedarf, interessierte Besucher nach Gronau zu locken, als es ein Verein kann. Nun sind Fliegenfischerveranstaltungen etwas Spezielles und viele Angler fühlen sich davon nicht angesprochen. Die Besucherzahl war jedenfalls gering. Obwohl alle Teilnehmer und Besucher sich sehr zufrieden zeigten.

Als Veranstaltungsnachlese war sich der Vorstand einig, dass man beim Verglaich des riesigen organisatorischen und finanziellen Aufwandes mit der Öffentlichkeitswirkung zu dem Ergebnis kommen musste, dass der Leine-Lachs künftig keine so groß angelegten Veranstaltungen durchführen wird.

Trot alledem haben seit 2013 eine große Zahl kleinerer Veranstaltungen im Lachszentrum  stattgefunden, die auf breiter Basis unsere Arbeit, die Probleme und die Erfolge unseres Lachs- und Meerforellenprojektes in die Öffentlichkeit getragen haben.

Bei vielen Besatzterminen haben die örtlichen Vereine die Gelegenheit genutzt, ihre Teilnahme an dem Leine-Lachsprojekt in der Presse zu veröffentlichen und Meinungsbildner wie Bürgermeister oder Sponsoren mit einzubinden und zu Lachspaten zu erklären. Bei Workshops und Symposien im Lachszentrum wurden mehrfach die Probleme unserer Arbeit an den Gewässern erörtert und Konzepte entwickelt, wie man schlechte Gewässerstrukturen verbessern kann und Forderungen für die Zukunft erarbeitet. Letztlich haben sich seit Bestehen des Informationszentrums mehr als 400 Besuchergruppen über unser Projekt informiert. Dabei ging die Skala der Besucher von Kindergartenkindern, Schulklassen, Hausfrauenverbänden, Angehörige der Feuerwehren, Naturschutzgruppen, verschiedener Berufsgruppen bis hin zu Vertretern politischer Parteien und Mitgliedern von Räten verschiedener Gemeinden, dem Nds. Landtag.

Bei den Besuchen wurde immer wieder festgestellt, wie wenig die Menschen über den atlantischen Lachs und die Meerforellen wissen. Die Informationen wurden immer mit Interesse aufgenommen und Verwunderung gezeigt, dass ein solches aufwendiges Projekt von den Anglern getragen wird.

 

Gronau (Leine), den 25. Januar 2016

    G.O. 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 26. Januar 2017 um 09:20 Uhr
 
Angebot Führung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Günter Ohnesorge   
Mittwoch, den 01. August 2012 um 10:18 Uhr
Vom Leine-Lachs e.V.
Der Leine-Lachs e.V. betreibt seit 2000 ein Wiederansiedlungsprojekt von Lachs und
Meerforelle in der Leine. Zentrum dieses Projektes ist das Norddeutsche Lachszentrum auf
der Leineinsel in 31028 Gronau (Leine), Burgstraße 26. Die Leitung des Lachszentrums bietet
eine Vielzahl möglicher Führungen an.
Sie können unter unserer Leitung bis zu 3 verschiedene Fischpässe im Bereich von
Wasserkraftwerken in Brüggen, Banteln und in Gronau besichtigen. Anschließend wird im
lnfocenter des Lachszentrums über das Projekt informiert. Im angegliederten Aquarium sind
die verschiedenen lachsartigen Fische, Krebse und Friedfischarten, die in der Leine
vorkommen, zu sehen und zum Abschluss kann die Fischzucht des Leine-Lachses besichtigt
werden. Die Besichtigungen können mit dem Bus, PKW aber auch dem Fahrrad auf dem
Leine-Radweg erreicht werden.
In unserem lnfocenter erwartet Sie eine vollkonzessionierte Gastronomie, die Ihnen neben
allen Getränken auch Kaffee und Kuchen ihrer Wahl anbietet.
Besonders beliebt sind unsere Fischessen. Hier werden Matjes, Räucherlachs und Forelle in
verschiedenen Variationen angeboten.
Während im Infocenter 35 Sitzplätze vorhanden sind, können in dem angegliederten
Versammlungsraum Veranstaltungen mit bis zu 110 Personen stattfinden. Alle
Räumlichkeiten sind barrierefrei zu erreichen.
Da das Lachszentrum nicht regelmäßig besetzt ist, sind Terminabsprachen unbedingt
erforderlich. Hierzu melden Sie sich bitte beim Leiter des Lachszentrums Herrn Günter
Ohnesorge, Tel.: 05182/2753, Mobil: 01755789800 oder per E-Mail an:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Januar 2017 um 10:14 Uhr
 
Fangerfolg an der Leine PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Andy Krüger   
Montag, den 21. November 2011 um 20:33 Uhr

Der Besatz mit jungen Lachsen zeigt sichtbare Erfolge. Ein 88 cm Lachsweibchen in der Nähe von Neustadt am Rbge. gefangen.

In den nächsten Wochen wollen wir mit unseren 3 Booten und E-Fischgeräten an einigen Stellen in der Leine versuchen laichreife Meerforellen und Lachse zu fangen und in die Lachzucht des Lachszentrums in Gronau zu bringen.

Wie man auf den Bildern sehen kann, gibt es inzwischen Lachse in der Leine. Zugegebener Maßen noch nicht ausreichend viele. Aber es werden von Jahr zu Jahr mehr.

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. November 2011 um 21:07 Uhr
 

Lachszentrum Live

Die Fische schlafen gerade